Berlin

Als Berlin noch als größte  Baustelle der Republik und sogar Europas galt, lockte es mit dem Slogan „Schaustelle Berlin“ neugierige Besucher an. Beliebt sind unter anderem das Brandenburger Tor, der Fernsehturm, die Museumsinsel, der Alexanderplatz (umgangssprachlich „Alex“) und der Potsdamer Platz. Doch am bekanntesten sind immer noch das Brandenburger Tor und die Museumsinsel.

Brandenburger Tor
Der Bau des Brandenburger Tores begann im Jahr 1788 und dauerte bis 1791 an. Daher gilt das Brandenburger Tor als Zeitzeuge der deutschen Geschichte, als Wahrzeichen der Stadt Berlin und vor allem als Symbol der überwundenen Teilung. Die beliebte Sehenswürdigkeit besteht aus Sandstein, ist insgesamt 26 Meter hoch, 65,5 Meter breit und 11 Meter tief. Durch den zweiten Weltkrieg entstanden schwerwiegende Beschädigungen, die erst im Jahr 1958 beseitigt wurden. Damals fuhren sogar Autos durch das Brandenburger Tor doch heutzutage ist dies nicht mehr erlaubt.

Museumsinsel
Die Museumsinsel wurde im Jahr 2000 von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen und liegt zwischen der Spree und dem Kupfergraben. Sie gehört zu den bedeutendsten Museumskomplexen der Welt und ist das älteste Berliner Kunstzentrum. 1830 wurde sie von König Friedrich Wilhelm III. eröffnet um die königlichen Schätze der Öffentlichkeit zu präsentieren. Im Jahr 1855 entstand das neue Museum, die Nationalgalerie wurde 1816 eingeweiht, 1904 folgte das Kaiser-Friedrich-Museum und schlussendlich im Jahr 1909 das Pergamonmuseum.