Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt, auch Luther-Land genannt, liegt zwischen der Elbe und dem Harz. Man sagt, dass dort das Mittelalter lebendig wird. Dies liegt nicht nur an den altertümlichen Hausbauten sondern auch am Dessauer-Wörlitzer Gartenreich, der Quedlinburger Altstadt und den Luthergedenkstätten in Wittenberg.

Dessau-Wörlitzer Gartenreich
Seit dem Jahr 2000 gehört diese Gartenanlage zum Weltkulturerbe. Der Schöpfer war Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau. Er schuf den Park zwischen 1765 und 1810. Die Parkanlage zeigt Schlösser und Weideflächen, antike Tempel mit Seen und Flüssen, neugotische Bauwerke, Brücken mit Grotten und Kanäle mit Statuen – alles im englischen Stil. Die Anlage fasst insgesamt  150 Quadratkilometer und gibt den Touristen und auch den Einheimischen ein Gefühl von unendlicher Weite.

Luthergedenkstätten Wittenberg
In Wittenberg dreht sich allen um Martin Luther. Wittenberg und Eisleben zählen heutzutage ebenfalls zum Weltkulturerbe, da die beiden Städte im 16. Jahrhundert das kulturelle Zentrum Europas waren. Die Schlosskirche, in der sich die Gedenkstätte findet, wurde um 1500 erbaut und 1760 von dem verheerenden Brand zerstört. Im Jahr 1892 war sie wieder vollständig restauriert und wurde 1996 mit den beiden Städten zum Weltkulturerbe erklärt. Die Türe, an die Martin Luther seine Thesen heftete, konnte nicht mehr restauriert werden. Deswegen wurde eine Eisentür eingesetzt, auf der die Thesen Luthers eingraviert wurden. Die Türe wiegt insgesamt 22 Zentner.